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Was bisher 2017 geschah

 

Di 23.5. & Mi 24.5.2017 // 20:00

IF I HAD A HAMMER… // Julia Danzinger (AT)
Weiterentwicklung // Work in progress & Feedback

If I had a hammer … spielt mit der Phantasie und Aneignung von männlicher Sexualität. Die Performerinnen auf der Bühne ermächtigen sich zu diesen Phantasien und hinterfragen lustvoll Geschlechter-Performanzen. Die Räume, die dabei geöffnet werden, oszillieren zwischen intimen Phantasien eines physischen Körpers und möglichen Handlungsfeldern, die sich durch den sozialen Körper erschliessen. Gleichzeitig wird das Publikum auf eine Reise geschickt, auf der die Wahrnehmung von Gender konstruiert, dekonstruiert und transformiert wird. Das Recherchematerial, das dabei im Mittelpunkt steht, sind 15 Interviews mit Frauen (29-65 Jahren), dessen Bilderreichtum als auch dessen Sound für die Performance verarbeitet wird. Mehr>>

 

​Foto: Johanna Nielson

Performance: Julia Danzinger, Johanna Nielson (AT) //
Choreographie: Julia Danzinger //
Choreographische Mitarbeit: Johanna Nelson //
Sound: Stefan Voglsinger (AT) //
Konzept: Martin Michalitsch (AT) & Julia Danzinger

Support: Im_flieger, Tanzquartier Wien, danceWEB/LifeLongBurning, ICI/CCN Montpellier, TTP WUK, Share your darlings // Dank an alle Interviewpartnerinnen!

Veranstaltungsort: Im_flieger@schokoladenfabrik, Gaudenzdorfergürtel 43-45 4.Stock, 1120 Wien (U4 Margartengürtel)
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Fr 9.6.17  // 20:00

be-coming // Alexandra Sommerfeld (AT) & Anna Sedlačková (SK) & Helena Nicolao (D/CH)
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Mo 29.5.2017 // 20:00

SUB/S/TANZEN  (Eine Versuchsanordnung) // Sabina Holzer (AT) //
Mehr:www.stffwchsl.net

 

3.-14.Mai 2017 // 10:00–14:00

Korsischer und Sizilianischer Polyphoner Gesang //
WORKSHOP mit Clélia Colonna (FR/AT) & Irene Coticchio (IT/AT) (cowbirds)

Während des Workshops werden wir uns auf die Prinzipien des mehrstimmigen Gesangs von Korsika und Sizilien konzentrieren und mit bestimmten Modi und Songs arbeiten. Im Gegensatz zu einem Chor, folgt der Polyphone Gesang den Regeln der eigenen Initiative. Es gibt keinen Leiter, der Aufbau ist organisch und kollektiv. Jede Stimme hat eine besondere Rolle (bassa unterstützt, secunda führt, terza zieht). Das Lied entsteht durch autonome und sich parallel entwickelnden Stimmen. Es gibt eine Interaktivität, eine ständige Verhandlung zwischen dem Individuum und dem Kollektiv; der/die “Eine”, allein, und die “drei” der Polyphonie.


 

 

 

Mi 5.4.2017 // 19:30

Muster // Lisa Hinterreither (AT)
Eine Feldforschung. 

Eine Feldforschung. Im Rahmen von STOFFWECHSEL-Ökologien der Zusammenarbeit.
Die Künstlerin und Performerin Lisa Hinterreithner erforscht visuelle, räumliche und körperliche Muster als wandelbare Ereignisse. Dabei werden Raum, Material und menschliche Körper als abstrakt-poetische Muster-Schauplätze thematisiert. Laut der Kunstwissenschaftlerin Annette Tietenberg eignen sich Muster als non-verbale Kommunikationssysteme. Wie verhält es sich damit innerhalb einer artifiziellen Situation, wie zb. einer Performance? Können Muster durch transferieren, kombinieren und transformieren hier als „soziales Band“ zwischen Raum, Performerin und Publikum fungieren?

Die Residency ist Teil eines Projektes zum Thema Muster, welches Lisa Hinterreithner derzeit gemeinsam mit der bildenden Künstlerin Lilo Nein entwickelt. Die für den Winter geplante Live-Performance dazu wird in Zusammenarbeit mit der Musikerin Elise Mory stattfinden.

Foto: Lilo Nein

Mehr: www.stffwchsl.net

 

 

Veranstaltungsort: Im_flieger@schokoladenfabrik, Gaudenzdorfergürtel 43-45 4.Stock, 1120 Wien (U4 Margartengürtel)

Im_flieger PRESENTS

Do 23.3.2017 // 24:00 – Fr 24.3.2017 // 24:00

24h Lesung GOLDBERG365-Protokolle // Daniel Aschwanden (CH/AT)

Insgesamt 24 Stunden lang liest Daniel Aschwanden in einer Lesung am 24. März von 0:00 h bis 0:00 h im Studio der Kunst-Plattform im_flieger erstmals sämtliche Protokolle seines Stadtperformanceprojekts GOLDBERG365, das er 365 Tage lang nonstop spontan und unangekündigt im öffentlichen Raum Wiens, aber auch in Städten wie Zürich, Peking oder Chongqing betrieb. Wo immer er sich aufhielt, hatte er sich ein Jahr lang zur täglichen Performance verpflichtet. Er spielte mit dem Bild des Künstler-Schamanen als einem Detektor, dessen Selbst-Wahrnehmung Basis einer non-linearen, künstlerischen Vermessungsarbeit war, die das Unsichtbare, Unausgesprochene auslotete und Verhältnisse des Un-Definierten in Kontrast zu den städtischen Prämissen der Umgebung setzte. >> mehr

Daniel Aschwanden (CH/AT) arbeitet seit den 80er Jahren als Performer und Choreograph in der freien Szene Wiens. Seine Arbeiten sind geprägt durch das Interesse an Schnittstellen von Kunst und Sozialem. Seine transdisziplinären Interventionen in urbanen Kontexten und öffentlichen Räumen realisiert er in Europa, Asien und Afrika. Er betont Aspekte des kulturellen Austauschs und artikuliert sich in vielfältigen Formaten, die nebst öffentlichen, realen und virtuellen Räumen auch White Cubes und Blackboxes miteinschliessen. Im vergangenen Jahr war er Gastprofessor für Performative Praktiken an der Abteilung für Kunst und Kommunikation der Universität f. angewandte Kunst Wien, wo er auch assoziierter Experte beim Institut für Social Design ist.

 

Veranstaltungsort: Im_flieger@schokoladenfabrik, Gaudenzdorfergürtel 43-45 4.Stock, 1120 Wien (U4 Margartengürtel)

Foto: Helga Köcher

 

Mi 22. & Do 23.3.2017 // 19:30

Hinsichtlich der Frage – Ein polyartistischer Entwurf // Loulou Omer (IL/AT)Surrender while Staying Strong

Work in progress & feedback

Hinsichtlich der Frage untersucht die Beziehung zwischen der mentalen Vorstellung und ihrer konkreten Darstellung während eines künstlerischen Prozesses und hinterfragt das Verhältnis zwischen dem Inneren und der Oberfläche, sowie jenes zwischen der existenziellen Einsamkeit des einzigartigen Ichs, als Eins und Einheit und dem Streben nach dem Anderen. >> mehr

Dichtung/Musik/Choreographie/Performance: Loulou Omer (IL/AT) // Video/Raum/Foto: Eni Brandner (AT) //Musikalische Beratung: Jorge Sánchez-Chiong (VE/AT). Danke an: B. Balas Klavierbau

Loulou Omer (IL/AT) ist Choreografin, Tänzerin, Musikerin und Dichterin. In Tel Aviv geboren, lebt und arbeitet sie seit vielen Jahren in Europa. 2016 ist sie mit ihrer Familie nach Wien übersiedelt. Bei ihrer Erforschung diverser künstlerischer Felder, vom einen zum nächsten fortschreitend, stellt sie die Ästhetik ihrer Kunst durch ein mobilisiertes Dasein, als Frage dar: Vielfalt als Gegensatz zu dem Eins, die Alterität als Gegensatz zum Ich, Diversität gegensätzlich zu Identität.

Eni Brandner (AT) (*1981 Innsbruck) ist Filmemacherin und Videokünstlerin, lebt und arbeitet in Wien. Nach ihrem Studium der Multimediaart (FH Salzburg) und des klassischen Trickfilms (Akademie der Bildenden Künste Zagreb), beschäftigt sie sich vorwiegend mit der Findung von experimentellen Zugängen in Zusammenhang mit der Schaffung von Narrativen im interdisziplinären Feld zwischen darstellender Kunst, Musik und Film.

Jorge Sánchez-Chiong (VE/AT) wurde 1969 in Caracas/Venezuela geboren, und lebt seit 1988 als freischaffender Künstler in Wien, wo ihm die wichtigsten Ensembles für neue Musik zahlreiche Aufträge erteilt haben. Seine Werke, die an der Lebendigkeit und Spontaneität einer Improvisation ansetzen, sprengen den Rahmen der Konzertmusik und setzen sich im Bereich des experimentellen Theaters, der Videokunst, Tanz und Elektronik fort. Schwerpunkt seines Schaffens ist die enge Zusammenarbeit mit Künstlern aus verschiedenen Sparten und Stilrichtungen.

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Veranstaltungsort: Im_flieger@schokoladenfabrik, Gaudenzdorfergürtel 43-45 4.Stock, 1120 Wien (U4 Margartengürtel)

 

 

Di 14.2.2017 // 19:30

Leonarda – An Occult Theatre Performance // VonPiderZuHeiss (IT/AT)
work in progress & feedback

Leonarda Cianciulli, 1893 geboren und 1970 in einer Anstalt für psychisch abnorme Rechtsbrecherinnen verstorben, ist bekannt als „La Saponificatrice di Correggio“. Von Aberglauben getrieben, tötete sie drei Frauen, um ihre drei Söhne vor dem Tod auf dem Feld zu bewahren. Die Leichen verarbeitete sie zu Gebäck und Seife. In einer Theaterperformance erwecken Anna Heiss, Nora Pider und Sophie Wegleitner Leonarda zum Leben, um sie zu Themen der Weiblichkeit und Mutterschaft zu befragen.

Performance: Anna Heiss, Nora Pider, Sophie Wegleitner // Bühne, Foto: Joop Justus // Musik: Julian Angerer, Raphael Lanthaler
Die Premiere findet am 8.3.2017 im Anreiterkeller der Gruppe Dekadenz Brixen (IT) statt. Weitere Aufführungen: 10.& 11.03.2017.

VonPiderZuHeiss (IT/AT) sind eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern aus  den Bereichen Theater, Tanz, Musik und Theorie, die seit 2009 Stücke für Theater, Konzertsäle und Art Spaces macht. Sie  arbeiten zur Gegenwartsdramatik, aber in den letzten Jahren produzieren sie lieber ohne Script. Stattdessen gehen sie von ihren Biografien, kuriosen Geschichten, interessanten Orten und lustigen Gestalten aus. Sie nutzen gerne Glitzerkostüme, Fundstücke aus ihren Elternhäusern und Popsongs. Ihr Interesse an Unterhaltungskultur ist, was sie verbindet. Die Stücke, die sie produzieren, sind lustvolle Pastiches, die auf der Liebe für die Gegenwart fußen.

http://vonpiderzuheiss.tumblr.com/

 

 

28. & 29.1.17 // 10:00–14:00h

Korsischer und Sizilianischer Polyphoner Gesang // WORKSHOP mit Clélia Colonna (FR/AT) & Irene Coticchio (IT/AT) (cowbirds)

Während des Workshops werden wir uns auf die Prinzipien des mehrstimmigen Gesangs von Korsika und Sizilien konzentrieren und mit bestimmten Modi und Songs arbeiten. Im Gegensatz zu einem Chor, folgt der Polyphone Gesang den Regeln der eigenen Initiative. Es gibt keinen Leiter, der Aufbau ist organisch und kollektiv. Jede Stimme hat eine besondere Rolle (bassa unterstützt, secunda führt, terza zieht). Das Lied entsteht durch autonome und sich parallel entwickelnden Stimmen. Es gibt eine Interaktivität, eine ständige Verhandlung zwischen dem Individuum und dem Kollektiv; der/die “Eine”, allein, und die “drei” der Polyphonie.
Mehr: https://cowbirds.wordpress.com
Unterstützt die erste Aufnahme von COWBIRDS via crowd-founding!http://www.visionbakery.com/cowbirds-first-album-recording

 

Do 26. & Fr. 27.1. 2017 // 19:30

comb with a silent b // Asher O’Gorman (UK/IE/AT), Tara Silverthorn (UK/CH), Daniel Lercher (AT) sharing of work

comb with a silent b ist ein Tanz-Duo, das sich aus der Vorstellung speist, was entstehen könnte, wenn wir uns mehr Zeit nehmen. Mittels ihrer Choreographie schaffen Asher O’Gorman und Tara Silverthorn eine körperliche Vorstellung davon, wie es möglich ist, das Ernste weniger ernst und das weniger Ernste ernster zu nehmen. Asher O’Gorman und Tara Silverthorn schöpfen aus einer Sammlung von Bewegungen, Materialitäten und Meetings, die sie in verschiedenen Konstellationen miteinander verweben, um eine detaillierte, sensorische Komposition zu erschaffen. In einer detailreichen, sensorischen Komposition werden Objekte zu Handelnden. Der Klangkünstler Daniel Lercher (AT) erzeugt zusammen mit den Objekten und Materialien einen Klangraum. Durch die choreografische und klangliche Landschaft verwandeln sich Momente der Zweideutigkeit in Momente der befriedigenden Klarheit. mehr>>

Konzept/Choreografie/Tanz: Asher O’Gorman (UK/IE/AT) & Tara Silverthorn (UK/CH)
Musik: Daniel Lercher (AT) // Coaching: Sabina Holzer (AT)

comb with a silent b wurde unterstützt von Im_flieger Wien, D.ID Dance Identity/Burgenland, WUK ttp, Southbank Centre / Jardin d’Europe Wild Card, Workshop Foundation Budapest, Independent Dance, Bellyflop, Greenwich Dance Agency und ‘Startstipendium’ BMUKK. Dank an Daniel Lercher, Jason Brooks, Laszlo Hudi, Raphael Nicholas O’Gorman, Patrick O’Gorman & Sabina Holzer.

 

 

Fr 10.3.17// 19:00

Tanzperformance von Loulou Omer in Kooperation mit Im_flieger

Metrokino, Johannesgasse 4, 1010 Wien
Im Rahmen der ERÖFFNUNG der AUSSTELLUNG und FILMSCHAU VALESKA GERT: GESICHT – KÖRPER – BEWEGUNG (10.3. – 2. 4.17)/Filmarchiv Austria

In der ersten ihr gewidmeten Retrospektive sowie einer begleitenden Ausstellung präsentiert das Filmarchiv Austria das Werk der Avantgardistin Valeska Gert, die Körper, Gesicht und Stimme gleichermaßen zum Instrument ihrer expressiven Kunst machte und dabei exemplarische Ausdrucksformen für die Umbrüche und Verwerfungen des 20. Jahrhunderts fand.

 

 

 

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